Ein Gesicht für Ollama
Die Konsole ist ganz brauchbar, aber wenn ihr eure KI mit Freunden und Bekannten teilen möchtet, ist die Konsole für Aussenstehende eher kontraproduktiv. Das spartanische Look-and-Feel und die Debian-Bash wirken auf Laien nicht gerade einladend. Zum Glück gibt es einige grafische Benutzeroberflächen (GUI), die Ollama ein 'Gesicht' verleihen.
Standardmässig wartet Ollama an der IP-Adresse localhost (127.0.0.1), die von einem Netzwerk aus nicht erreichbar ist. Wenn ihr Ollama auf einem Rechner mit GUI installiert habt, ist das weiter kein Problem. Ihr könnt den Client einfach auf dem Rechner installieren. Weil beide Anwendungen auf demselben Rechner laufen, findet der Client Ollama und kann mit Ollama kommunizieren.
Anders verhält es sich, wenn der Client auf einem anderen Gerät im Netzwerk installiert ist und über das Netz mit Ollama kommunizieren soll. Um dies möglich zu machen, muss Ollama für den sog. Remote-Zugriff konfiguriert werden.
Neben der IP-Adresse muss für die Verbindung immer auch der Port angegeben werden. Wenn die Konfiguration nach der Installation nicht geändert worden ist, so wartet Ollama an Port 11434.
Um einen Client an Ollama anzubinden, werden also folgende Informationen benötigt:
- IP-Adresse, an die Ollama gebunden ist (standardmässig localhost).
- Port, an dem Ollama auf eine Verbindung wartet (standardmässig 11434).