Preiswerte Laptops und PCs
Rabatte für Schüler und Studenten
Einige Hersteller von Laptops und PCs bieten spezielle Konditionen für Schüler und Studenten. Offiziell dient dies der Förderung der Bildung. Schüler und Studenten sollen so Zugang zu Technologien erhalten, die für das Lernen und die Ausbildung notwendig sind. Man darf aber nicht ausser acht lassen, dass dahinter auch ein kommerzielles Interesse steckt. Mit den angebotenen Produkten soll eine langfristige Kundenbindung aufgebaut werden, die im Idealfall auch im späteren Berufsleben weiterbesteht.
Im Gegensatz zu Software ist die Produktion von Hardware immer noch sehr aufwendig und kostenintensiv. Deshalb halten sich die Rabatte in Grenzen und überschreiten in vielen Fällen die eigenen finanziellen Möglichkeiten.
Refurbishing
Refurbishing bezieht sich auf den Prozess der Aufbereitung und Wiederherstellung gebrauchter oder defekter Geräte, um sie wieder in einen verkaufsfähigen Zustand zu bringen. Das ist eine Art Second Hand im professionellen Stil. Es gibt Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und Laptops und PCs zu sehr günstigen Konditionen anbieten. Leider gibt es auch immer wieder schwarze Schafe, die minderwertige Geräte zu überhöhten Preisen anbieten. Es ist wichtig, dass ihr euch genau über den Anbieter informiert. Erkundigt euch bei Freunden und Bekannten, welche Erfahrungen sie mit einem bestimmten Händler gemacht haben. Wenn sich in eurem Bekanntenkreis niemand findet, könnt ihr die Frage auch in einem Forum posten. Es gibt einige Kriterien, die ein seriöser Händler unbedingt erfüllen sollte:
- Obwohl die Geräte nicht neu sind, sollte dennoch eine Garantie für sie angeboten werden. In der Regel liegt die Garantiefrist zwischen drei und sechs Monaten.
- Es muss eine klare, objektive Aussage über den Zustand des Gerätes gemacht werden. Gute Händler verwenden dafür ein sog, Grading. Das Grading geht von SEHR GUT über GUT bis zu FAIR. SEHR GUT bedeutet, dass das Gerät ist in einem guten Zustand ist und praktisch keine Gebrauchsspuren aufweist. FAIR heisst, dass das Gerät deutliche Gebrauchsspuren aufweist wie zum Beispiel Kratzer oder andere Beschädigungen. Bei Laptops sollte die Akku-Kapazität angegeben werden (mindestens 60%). Fehlt die Information, kann der Händler danach gefragt werden. Fehlende oder nicht funktionierende Teile wie Kamera, Anschlüsse, Ladekabel usw. müssen bei der Beschreibung des Gerätes aufgeführt werden. Versucht, wenn möglich, den ursprünglichen Neupreis und das Alter des Gerätes zu ermitteln, so könnt ihr den aktuellen Preis besser einschätzen.
- Achtet darauf, dass ihr wenn möglich, ein Business-Gerät kauft. Das sind PCs und Laptops, die speziell für den professionellen Einsatz im Büro gebaut sind. Diese Geräte sind robust und die Ersatzteile über einen längeren Zeitraum erhältlich. Die konzipierte Lebensdauer (geplante Obsoleszenz) bei Business‑Geräten ist höher als diejenige der günstigen Consumer‑Ware für zuhause. Das spiegelt sich auch in der Qualität und der Leistung wider. Stellt sicher, dass die Hardware auch mit anderen Systemen als dem mitgelieferten OS betrieben werden kann. Ich persönlich habe mit den Business-Laptops von HP Inc. (HP EliteBook) sehr gute Erfahrungen gemacht.
Inserate / Kleinanzeigen
Online-Inserate und Kleinanzeigen bieten die besten Schnäppchen, aber sie bergen auch das grösste Risiko. Grundsätzlich gibt es keine Garantie auf das Gerät und die Beschreibung ist eher spärlich. Es fehlen zum Teil wichtige technische Angaben und auch genaue Informationen über den aktuellen Zustand des Gerätes. Manchmal werden sogar Bilder aus Online-Shops von neuen Geräten desselben Typs hinzugefügt. Wer sich des Risikos bewusst ist und in Kauf nehmen will, kann unter Umständen ein gutes Geschäft machen oder auch nicht.