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Virtualisierung

Virtualisierung ist ein Prozess, bei dem physische Ressourcen in virtuelle Rechner umgewandelt werden. Dies ermöglicht es, mehrere virtuelle Maschinen (VMs) auf einer einzigen physischen Hardware zu betreiben. Jede virtuelle Maschine funktioniert wie ein eigenständiger Computer mit eigenem Betriebssystem und Anwendungen, obwohl sie sich die zugrunde liegenden physischen Ressourcen teilt.

Der physische Rechner, auf dem die VMs betrieben werden, wird als Host bezeichnet, er 'hostet' die virtuellen Maschinen. In welchem Umfang VMs installiert werden können, ist abhängig von der Hardware des Hosts bzw. seinen verfügbaren Ressourcen. Dabei ist zu beachten, dass immer genügend Ressourcen für den Host selbst zur Verfügung stehen müssen. Auf einem Host mit 16 GB RAM sollte keine VM mit 16 GB RAM erstellt werden. Andererseits können weitaus mehr als zwei VMs mit 8 GB RAM installiert werden. Solange immer nur eine VM gleichzeitig gestartet wird, gibt es keine Konflikte mit den Ressourcen des Hosts. Das ist einer der vielen Vorteile der Virtualisierung.

Vorteile

Jede VM ist von den anderen isoliert, was bedeutet, dass Probleme in einer VM nicht die anderen beeinflussen. VMs können schnell erstellt, kopiert und gelöscht werden, was die Anpassung an wechselnde Anforderungen erleichtert. VMs können einfach gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Die Konfiguration (RAM, Harddisk, Schnittstellen usw.) kann jederzeit dynamisch angepasst werden. Natürlich kann auch mit verschiedenen Konfigurationen experimentiert werden.

Nachteile

In einigen Fällen können zusätzliche Lizenzkosten für Software anfallen, die auf virtuellen Maschinen betrieben wird (Windows/MacOS). Trotz der Vorteile rechnet sich die Virtualisierung nur, wenn auf dem Host mindestens 16 GB RAM zur Verfügung stehen, da die meisten Betriebssysteme mit weniger als 8 GB RAM nicht zurechtkommen.